GGL drängt auf flexible Aufsicht im Rahmen des GlüStV 2021
Geschrieben von Avery Braun · 29.9.2026

GGL drängt auf flexible Aufsicht im Rahmen des GlüStV 2021

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) fordert einen anpassungsfähigeren regulatorischen Rahmen während der laufenden Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 und betont dabei die Notwendigkeit, dass die Aufsicht mit der raschen Entwicklung von Technologien, Geschäftsmodellen und illegalen Aktivitäten Schritt halten muss.
Die Behörde argumentiert, dass mehr Ermessensspielraum innerhalb des bestehenden Vertrags gewährt werden sollte, anstatt auf jahrelange Änderungen zu warten, während die Durchsetzungsmaßnahmen bereits intensiviert wurden.
Aktuelle Aufsichtsstruktur und Lizenzlage
Die GGL überwacht derzeit 129 lizenzierte Betreiber sowie 229 autorisierte Websites und verzeichnet dabei deutliche Anstiege bei Maßnahmen gegen nicht lizenzierte Angebote, was die Dynamik des Marktes unterstreicht. Beobachter notieren, dass diese Zahlen die Skala der regulierten Aktivitäten verdeutlichen, während die Behörde gleichzeitig auf die Herausforderungen durch sich wandelnde Technologien hinweist.
Experten haben festgestellt, dass die Integration neuer Geschäftsmodelle eine schnellere Anpassung erfordert, da starre Vorgaben sonst Lücken entstehen lassen könnten, durch die illegale Anbieter Vorteile gewinnen.
Forderungen nach mehr Ermessensspielraum
Die GGL setzt sich dafür ein, innerhalb des GlüStV 2021 größere Flexibilität zu erhalten, damit die Aufsicht auf Veränderungen reagieren kann, ohne auf umfassende Vertragsänderungen warten zu müssen, die oft Jahre in Anspruch nehmen. Berichte zeigen, dass diese Position auf den Erfahrungen aus der intensivierten Durchsetzung basiert, wo schnelle Entscheidungen notwendig wurden.
Und hier zeigt sich die Herausforderung deutlich: Während die Behörde 129 Betreiber und 229 Websites kontrolliert, steigen die Aktionen gegen unzulässige Plattformen spürbar an, was die Notwendigkeit adaptiver Mechanismen unterstreicht.

Entwicklungen im Kontext der Vertragsprüfung
Im Zuge der Überprüfung des GlüStV 2021 hebt die GGL hervor, dass Aufsichtsbehörden mit der Evolution digitaler Angebote und neuer illegaler Strukturen konfrontiert sind, sodass ein fester Rahmen ohne interne Flexibilität schnell an Wirksamkeit verlieren könnte. Forscher haben in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass diskrete Anpassungen innerhalb des Vertrags die Effizienz der Überwachung steigern würden.
Die Behörde verweist auf die aktuelle Lage, in der steigende Fallzahlen gegen ungenehmigte Websites die Grenzen des bestehenden Systems aufzeigen und gleichzeitig die Vorteile eines agileren Ansatzes illustrieren.
Implikationen für die zukünftige Regulierung
Im September 2026 werden weitere Bewertungen des Vertrags erwartet, wobei die GGL ihre Position bereits deutlich gemacht hat: Mehr Spielraum für die Aufsicht soll ermöglichen, dass Technologieentwicklungen und neue Geschäftsmodelle schneller integriert werden können, während der Schutz vor illegalen Aktivitäten erhalten bleibt. Daten aus den laufenden Enforcement-Aktionen bestätigen, dass solche Anpassungen dringend erforderlich sind, um den Markt stabil zu halten.
Beobachter sehen in diesen Forderungen einen Weg, wie die bestehenden Strukturen effektiver genutzt werden könnten, ohne auf langwierige legislative Prozesse angewiesen zu sein.
Abschluss
Zusammengefasst positioniert sich die GGL klar für eine regulatorische Anpassungsfähigkeit, die auf den realen Entwicklungen im Glücksspielmarkt basiert und gleichzeitig die Überwachung von 129 Betreibern sowie 229 Websites optimieren soll. Die intensivierten Maßnahmen gegen unzulässige Angebote liefern dabei die Grundlage für diese Forderungen, die im Rahmen der GlüStV 2021-Überprüfung diskutiert werden. Weitere Informationen finden sich in Berichten zur GGL-Position.